Überladewagen






Die Kombination von LKW und Überladewagen ist eine weitere Eigenkonstruktion unseres Betriebes.

Die Problemstellung war, für die von uns angebotene Maschinenkette „Feuchtgetreidekonservierung“ ein Transportmittel zu schaffen welches in der Lage ist,das Mühlenaggregat zum Feld zu transportieren als auch die Beschickung derselben (Transport / Mähdrescher - Mühle) vornehmen zu können.

Dabei entstand der für uns und unsere Kunden nicht mehr wegzudenkende

LKW – Überladewagen

Technische Daten:

Leistung  
:220 to /Std. entspricht ca. 3,35 to /min
Eignung:alle Getreidearten, Raps, Erbsen, Mais, Düngergranulat,
Überladehöhe:4,20 m / Schneckenauslauf
Fassungsvermögen:14,0 m³/ Entleerung in ca.2,25 min
Ladehöhe am LKW:3,15 m
Zul. Gesamtgewicht:12,0 to Straßentransport 15,0 to Feldeinsatz
Antriebsart:Vollhydraulische Antriebe für Förderschnecken,   Einlaufklappe und Ausladung  der Fördereinrichtung, 
Steuerung aller Entladefunktionen mittels Koordinatenschalter (Joystick)

 

 

Einsatzmöglichkeiten:

 

  • Umladen von Getreide auf dem Feld bzw.am Lager
  • Getreidetransport
  • Transport von Häckselgut, Silage, Strohballen u.a.m.
  • Befüllung von Drillmaschinen
  • Transport von Düngergranulaten und Befüllung von Streuern auf dem Feld

Bedienungsanleitung (Überladefunktion LKW - L60)

Mit dem Einsatz eines Überladewagens in der Getreideernte wird die Leistung des Mähdreschers wesentlich erhöht.
Er ist das technisch-logostische Bindeglied zwischen dem ständig arbeitendem Mähdrescher
und den am Feldrand zu beladenden Straßenfahrzeugen.

Der Überladewagen auf der Basis eines mehrfach nutzbaren LKW's ist ein von der Firma RABOLD-Landmaschinen
Produkt und stellt
im besonderen für den Landwirt hinsichtlich Wirtschaftlichkeit eine außerordentlich günstige
Variante dar.

Hohe Überladeleistung, Transportgeschwindigkeit und leichte Bedienbarkeit sind wichtige Voraussetzungen
für eine zügige und verlustarme Getreideernte.
Diesen Anforderungen wird die Überladeeinrichtung des LKW-IFA
/ L60 (4x4) Bauart' RABOLD gerecht.

Mit diesem Produkt ist die Kombinationsfähigkeit des LKW-IFA / L60 um eine weitere Funktion erweitert worden.
Damit entfällt die zusätzliche Anschaffung eines speziell für das Überladen von Getreide projektierten Gerätes,
welches seine wirtschaftlichen Grenzen insbesondere in der Auslastung sowie der zu einseitigen Ausrichtung der Einsetzbarkeit hat.
Mit der Ihnen gelieferten Variante werden Sie recht schnell die Vorzüge dieser Kombination erkennen und auch entsprechend nutzen.

Unfallverhütungsvorschriften und Bedienhinweise

    1.Bei der Umrüstung des LKW von Grünfuttertransport zum Überladewagen sollte zum Einbau der Schnecke sowie der Führungseinrichtung eine Hilfskraft zur Verfügung stehen.
    2.Bei erforderlichen Arbeiten unter der Kippbrücke im angehobenem Zustand z.B. Federspeicher umstellen od. kurzes Fangseil einhängen - die mitgelieferte Abstützung unbedingt anbringen!
    3.Spannkraft am Federspeicher ändem bei:
    - Überladewagen: Stützhülse einbauen, wenn die Plane in  Fahrtrichtung nach links geklappt werden soll
    - Grünfuttertransporte: Stützhülse ausbauen
    4.Bei Getreidetransport Spannkette im oberen Bereich der Planken zur Verhinderung von Durchbiegungen der Bordwandprofile unbedingt einhängen
    5Für Überladefunktion - kurzes Fangseil einhängen
    6.Transporte nicht mit ausgefahrener Überladeschnecke durchführen
    7.Beim Entladen - durch die Plexiglasscheiben im Mehrzweckaufbau (MZA) den Gutfluß im Laderaum beobachten, Kippmoment beachten
    8.Joystick für Kippfunktion beim Entladen immer nur kurzzeitig betätigen
    9.Einlaufklappe über der Schnecke im Laderaum je nach zu entladendem Gut vorsichtig öffnen,- Öffnungswinkel über Pfeilstellung im Außenpiktogramm kontrollieren
    10.Der Aufenthalt von Personen im Kippbereich des Mehrzweckaufbaus sowie im Schwenkbereich der Überladeschnecke ist verboten
    11.Darüber hinaus sind die allgemeinen Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften für Maschinen, Geräte, Werkzeuge, technische Anlagen und Fahrzeuge der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften einzuhalten

    Wir hoffen Ihnen mit dieser Bedienungsanleitung ausreichend Informationen geliefert zu haben
    und wünschen Ihnen beim Einsatz viel Erfolg bei der Bewältigung Ihrer umfangreichen Transportprobleme.
    Sollten Sie während des Einsatzes zusätzliche Hinweise benötigen, sind wir gerne bereit Unterstützung zu geben.

     

    Kontrollhinweise für Bordwand-Automatik-System (BAS)

    lfd. Nr.StörungUrsache/Abhilfe
    1Bordwand öffnet nicht, Kippfunktion fehlt,Hydraulikpumpe nicht eingeschaltet, Ölstand im Hydrauliktank kontrollieren, Hydraulikpumpe defekt, Undichtigkeiten im System,
    2Aufbau geht nicht zurückextreme Schräglage des Fahrzeuges nach rechts, erst Bordwand schließen dann Fahrzeug in waagerechte Stellung bringen.
    3Bordwand geht nicht vollständig zuErntegut an Schließhaken, Front- oder Rückwand bzw. am Drehpunkt von Zylinder und Gestänge, Verunreinigungen beseitigen,
    4Schließhakenwelle verriegelt unzureichendErntegut an den Schließhaken (siehe Pkt.03)
    Hydraulikzylinder vollständig einfahren, dann Gestänge spannungsfrei ! nachstellen
    5Nach Öffnen der Bordwände - keine Umschaltung auf kippenSicherung E und F überprüfen, Steckdosen vom Rahmen zum Aufbau haben keinen Kontakt
    Sicherung wechseln, Kontakte mit Elektronik-Spray behandeln,